Schutzmaßnahmen

Die Wienerwaldgemeinde Eichgraben ist eine typische Gartensiedlung. Fast alle Wohnhäuser haben eine direkte Erweiterung ins Freie zum Garten, zu Bäumen und damit zur Natur. Dieser Nahbereich wird damit zum hautnahen Erlebnisbereich für die Familie, in dem der Wechsel der Jahreszeiten samt Tierwelt besonders intensiv miterlebt wird.

Hätte man die Dinge so laufen lassen, wie sie sich um das Jahr 2000 immer deutlicher abzeichneten, wäre Eichgraben mit städtischen Wohnbauten zugepflastert worden.
Unsere GLU-Fraktion stellte daher im März 2004 folgenden Antrag: „…Um den Wildwuchs an Baulandverdichtungen abzuwenden, stellen wir den Antrag auf Erstellung eines örtlichen Entwicklungskonzeptes im Sinne der Wienerwalddeklaration zur Erreichung einer geordneten Siedlungsstruktur abgestimmt auf die Belange der öffentlichen Interessen und den örtlichen Bedarf…“

Es gilt die gewinnmaximierenden Wohnbaugenossenschaften auszubremsen, die jede noch so windverblasene Hangwiese mit Wohnblöcken zubetonieren würden. Je mehr Menschen aber durch dichte Verbauung in den Eichgrabener Talkessel hineingepfercht werden, desto mehr steigt lawinenartig der Geldbedarf für den Ausbau der Straßen, den Kindergartenausbau, den Schulausbau, die Friedhofserweiterung samt zusätzlichem Stockwerk auf die Park & Ride Anlage. Werden definierte Bevölkerungsgrenzwerte (EWG = Einwohnergleichwerte) überschritten, wird das Kanalnetz zu klein und wäre daher komplett zu erneuern. Was wiederum auch weitaus höhere Kosten beim Abwasserverband Anzbach Laabental verursachen würde. Auch die Wasserversorgungsanlage wäre dann entsprechend zu erweitern bzw. auszubauen.
Diese Kostenexplosion kann niemals durch die höheren Bundesertragsanteile für die Zuwanderer aufgewogen werden. Die Gartensiedlung Eichgraben Blick auf Ottenheim

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