Sicherheitsoffensive gegen Einbruchskriminalität

Bereits im Jahr 2001 kam vom Innenministerium die Leitlinie, dass Gendarmerieposten mit weniger als 6 Mann geschlossen werden müssen. Damit war auch der Eichgrabener Gendarmerieposten gefährdet.

Unsere GLU stellte daraufhin einen Antrag im Gemeinderat, um auf die besondere Situation Eichgrabens aufmerksam zu machen (verstreutes Siedlungsgebiet im Bereich der Hauptverkehrsachsen Autobahn und Eisenbahn). Der Gemeinderat verfasste im Sinne unseres Antrages eine Petition an Herrn Innenminister Strasser. Resultat: Der Gendarmerieposten von Eichgraben konnte gerettet werden.
Das alles geschah in weiser Voraussicht, denn in den Jahren 2007/2008 wurde in Eichgraben und Umgebung immer mehr eingebrochen.
Unser Verein wurde von Geschädigten um Hilfe ersucht. Unter Federführung unserer Sicherheitssprecherin Christine Muhr und mit juristischer Beratung entstand die Forderung, mehr Polizei auf unsere Straßen zu bringen. Diese erging an die 8 WIR-Gemeinden.

Die 8 WIR-Gemeinden ersuchten daraufhin in einem Hilferuf Frau Bundesminister Fekter entsprechende Maßnahmen durchzuführen. Unser Verein informierte sodann mittels Presseaussendung die Printmedien über diesen Hilferuf von immerhin 8 Gemeinden. Das Problem der zunehmenden Einbruchskriminalität wurde über diese Medien praktisch in alle NÖ-Haushalte transportiert. Auch LH Dr. Pröll forderte mehr gezielte Maßnahmen, um den Dämmerungseinbrechern den Kampf anzusagen.

Mittels Presseaussendung am 21. 11. 2008 ließ Frau Bundesministerin Fekter mitteilen, dass 1000 zusätzliche Planstellen für die Polizei eingerichtet werden. Dieses Versprechen wurde eingehalten und zusätzlich eine spezialisierte SOKO OST ins Leben gerufen.

Unter BM Michalitsch mussten die Bürger Eichgrabens zerknirscht zur Kenntnis nehmen, dass die Polizei von Eichgraben nach Altlengbach abgewandert ist. Den „Kampf“ um unseren Polizeistandort vermied der Bürgermeister geflissentlich, er folgte offensichtlich den Anweisungen von „oben“. Er ignorierte dabei die Forderungen von mehr als 1000 besorgten Bürgerinnen und Bürgern, die für den Verbleib des Standortes Eichgraben unterschrieben hatten. Die Frau Innenminister = Chefin ÖAAB, der Herr Bürgermeister = ÖAAB !!! Noch Fragen?
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